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DAS PLUSQUAMPERFEKT



 

Das Plusquamperfekt bildet man aus dem Hilfsverb haben oder sein im Präteritum und dem Partizip II des Vollverbs. Die Hilfsverben haben und sein gebraucht man im Plusquamperfekt nach denselben Regeln wie im Perfekt. Sie werden gleichfalls wie im Perfekt nicht betont:

Er war schon gekommen.

Das Plusquamperfekt hat vorwiegend relative zeitliche Bedeutung. Das heißt: Es wird zum Ausdruck der Vorzeitigkeit in der Vergangenheit verwendet. Das Plusquamperfekt wird in verschiedenen Arten von Sätzen gebraucht:

1. In Temporalsätzen:

Nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte, nahm ich das Studium an der Pädagogischen Hochschule Winnyzja auf.

2. In Attributsätzen:

Der Junge las das Buch, das ihm die Mutter geschenkt hatte.

3. In der Satzreihe und in selbständigen Sätzen, wenn die Handlung im nachfolgenden Satz eine vorangehende abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit ist:

Sie war müde, denn sie hatte den ganzen Tag gearbeitet.

Am Morgen lag im Hof Schnee. In der Nacht hatte es geschneit.

 

 

DAS FUTUR

 

Das deutsche Zeitformensystem zählt also sechs Zeitformen: zwei einfache Formen - Präsens und Präteritum - und vier zusammengesetzte - Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II. Das Futur II wird selten gebraucht. Zum Ausdruck der Gegenwart dient das Präsens, zum Ausdruck der Vergangenheit dienen das Präteritum, das Perfekt und das Plusquamperfekt, zum Ausdruck der Zukunft dienen das FuturI und das Futur II.

Das Futur I wird aus dem Hilfsverb werden im Präsens und dem Infinitiv I des Vollverbs gebildet. Das Hilfsverb "werden" wird nicht betont:

Ich werde arbeiten.

Das Futur I (lat. futurus - zukünftig) wird heute im Deutschen nicht oft verwendet. Dafür setzt man als "Normaltempus" das Präsens:

Ich werde im Sommer ans Meer fahren. = Ich fahre im Sommer ans Meer.

Das Futur II wird aus dem Hilfsverb werden im Präsens und dem Infinitiv II des Vollverbs gebildet:

Er wird gearbeitet haben.

Sie wird schon gekommen sein.

Das Futur I und das Futur II werden oft in modaler Bedeutung zum Ausdruck einer Annahme gebraucht. Dabei verändert sich ihre zeitliche Bedeutung. Das Futur I drückt eine Annahme in der Gegenwart aus. Das Futur II drückt eine Annahme in der Vergangenheit aus.

Dabei steht im Satz oft das Modalwort wohl:

Er wird wohl noch auf der Arbeit sein.

Мабуть, він ще на роботі.



Er wird schon wohl gekommen sein.

Мабуть, він уже прийшов.

 

 

DER IMPERATIV

I. Im Deutschen gibt es drei Modi: den Indikativ, den Konjunktiv, den Imperativ.

Der Imperativ dient zum Ausdruck eines Befehls, einer Aufforderung, eines Verbots, einer Bitte.

Der Imperativ hat vier Formen:

· die 2. Person Singular;

· die 1. Person Plural;

· die 2. Person Plural;

· die Höflichkeitsform.

 

Er wird aus dem Präsentsstamm auf solche Weise gebildet:

1) Die Form des Singulars bekommt meistens das Suffix "-e". Das Suffix "-e" ist bei den schwachen Verben obligatorisch, wenn der Verbalstamm auf "d", "t" oder "m", "n" mit einem vorangehenden Konsonanten ausgeht. z.B:

Bade!

Arbeite!

Zeichne!

Atme!

Ohne "-e" bilden den Imperativ des Singulars nur:

a) die starken Verben, die den Stammvokal "e" zu "i" bzw. "ie" verändern:

Gib!

Lies!

Sieh zu !

b) die Verben "kommen" und "lassen":

Komm!

Lass!

Die endungslose Form tritt häufig in der Umgangssprache auf:

Bleib!

Geh weg!

Steh auf!

Sag!

Die starken Verben mit "a", "au", "o" im Stamm haben im Imperativ in der 2. Person Singular keinen Umlaut:

Fahr(e) nicht so schnell!

Lauf(e)!

Stoße nicht!

2) Die Formen des Plurals entsprechen der 1., 2. bzw. der 3. Person Plural des Präsens Indikativ, dabei wird im ersten und dritten Fall nach dem Verb das Personalpronomen gebraucht:

Gehen wir mit!

Geht mit!

Gehen Sie mit!

Die Imperativformen des Verbs "sein" lauten:

 

Sei  
Seid gesund!
Seien wir  
Seien Sie  

 

Die trennbaren Präfixe werden im Imperativ auch getrennt:

Tritt ein!

Lest vor!

II. Der Imperativ wird folgenderweise gebraucht:

1) Die 2. Person Singular gebraucht man, wenn man sich an eine Person wendet, die man duzt:

Andrij! Steh auf!

2) Die 2. Person Plural gebraucht man, wenn man sich an zwei oder mehrere Personen wendet, die man duzt:

Andrij und Sascha! Steht auf!

3) Die 1. Person Plural drückt eine Aufforderung an eine oder mehrere Personen aus, wobei auch der Sprechende mit eingeschlossen wird:

Gehen wir ins Kino!

4) Die Höflichkeitsform kann sowohl an eine, als auch an mehrere Personen gerichtet werden:

Herr Kramer! Wiederholen Sie bitte ihre Frage!

Monika und Udo! Wiederholen Sie bitte Ihre Fragen!

III. Für den Imperativsatz gibt es zahlreiche Konkurenzformen. Ihre Gesamtheit stellt das imperativische Feld dar. Zu dem imperativischen Feld gehören außer dem Imperativ folgende Mittel:

1) Der Infinitiv und das Partizip II, die Kommandos oder schriftliche Anweisungen kennzeichnen:

Stillstehen!

Stillgestanden!

Nicht rauchen!

Eintritt verboten!

2) Der Indikativ, vor allem Präsens und Futur Indikativ Aktiv:

Du machst sofort deine Hausaufgabe!

Du wirst jetzt gehen!

3) Das Passiv:

Jetzt wird geschlafen!

Das Buch wird sofort geschlossen!

4) Verschiedene Wortklassen:

Achtung!

Hilfe!

Feuer!

Schnell!

Leise!

Auf!

Weg!

Zurück!

5) Modalverben + Infinitiv:

Du sollst die Prüfung ablegen!

Allen Konkurenzformen ist ein gemeinsames Merkmal eigen: die imperativische Intonation.

 

 





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